Rezepte

Steckerlfisch
selbstgemacht

Von: STAY SPICED ! Redaktion

Steckerlfisch zubereiten ist eine Glaubensfrage. Kommt man in das Salzkammergut, vor allem in die Region um den Traunsee um Gmunden, Ebensee oder Altmünster, weiß man, dass es sich hier nicht um einen „Schnellimbiss“ handelt, sondern die Details den Geschmack bestimmen.

Zutaten

4 Holzspieße
4 Riedlinge oder Reinanken
4 EL Barbecue for Champions Rusty Fish Rub von STAY SPICED !
dunkles Bauernbrot

Zubereitung

Schröpfe alle Fisch, bevor du sie würzt. Am besten sehr eng, mit einem Abstand von etwa fünf Millimeter, schräg einschneiden. Schröpfen ist deswegen wichtig, um dann das Fleisch nach dem Grillen gut mit den Fingern ohne Gräten herunterzuzupfen. Hier findest du ein Erklärvideo zum Thema Schröpfen.

Würze nach dem Schröpfen die Fische sowohl innen als auch außen mit je einem Esslöffel unseres Barbecue for Champions Rusty Fish Rubs. Dieser besteht aus einer harmonischen Gewürzmischung aus Paprika, Koriander, Meersalz, Knoblauch und vielen weiteren Gewürzen und passt perfekt für einen grandiosen Steckerlfisch vom Grill.

Lass die Fische kurz für mindestens ein paar Minuten ruhen, damit die Gewürze schön einziehen können. Generell gilt: Je länger die gewürzten Fische ruhen, desto intensiver zieht der Geschmack der Gewürze in den Fisch ein.

Stecke jetzt die Fische auf die Holzspieße – am besten durch den Mund und durch die Schwanzspitze. Lege sie jetzt mit dem Bauch nach unten über die gut durchgeglühte Holzkohle und wende die Fische von Zeit zu Zeit, damit alle Seiten schön knusprig werden. Nach etwa 15 bis 20 Minuten sind die Steckerlfische je nach Größe fertig.

Voilá! Viel Spaß beim Nachkochen & gutes Gelingen!

Das wichtigste Detail gehört noch geklärt:

Welcher Fisch wird denn aufs „Steckerl“ aufgespießt und idealerweise über Holzkohle gegrillt?

Rund um den Traunsee gibt es auf diese Frage nur eine logische Antwort: Es müssen Riedlinge sein. Das Problem daran: Diesen Fisch gibt’s eigentlich nur im Traunsee und Baikalsee – und da auch nur in überschaubarer Zahl. Darum empfehlen Insider, wenn schon keine Riedlinge gegrillt werden können, dann sollten es zumindest Reinanken sein. Oft werden auch Weißfische wie Rotaugen, Brachsen oder Barben verwendet – oder sogar Fische mit noch höheren Fettgehalt wie Makrelen. Für Steckerlfisch-Traditionalisten geht das jedoch gar nicht. Wie gesagt, es ist eine Glaubensfrage …

Wir haben schon sehr viele Varianten verkostet und sind der Meinung: Jeder soll den Fisch verwenden, den er gern isst oder den er gerade im Geschäft bekommt. Nicht jeder kann sich einen spontanen Traunsee-Ausflug gönnen, um für das Steckerlfisch-Familienessen beim lokalen Fischer schnell Riedlinge zu besorgen. Reinanken sind zum Beispiel eine wirklich sehr gute Alternative – auch geschmacklich.

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#stayspiced

Fotocredit: benshots

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